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20.12.2020 by inoqo

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In Borneo sterben Orang-Utans. Liegt das an uns?

May 7, 2021

by Laura

from inoqo

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In Südostasien waren die Menschenaffen weit verbreitet. Heute jedoch kommen sie nur noch auf Borneo und der Nachbarinsel Sumatra vor. Grund dafür sind zum Einen die Wilderei, zum Anderen jedoch der Verlust von Lebensraum. Dieser wird abgeholzt, um mehr landwirtschaftliche Nutzflächen zu schaffen.

Indonesien und Malaysia, zu denen Borneo gehört, sind die weltweit größten Palmöl-Produzenten. Nach Schätzung von Forschendenhat sich die Zahl der Orang-Utans auf Borneo von 1999 bis 2015 um zwischen 50.000 und 250.000 Tiere verringert.

Palmöl im Alltag reduzieren: Das hochwertige Fett Palmöl ist vielseitig brauchbar und steckt in Tiefkühlpizzen, Lippenstiften, Biodiesel, Schokolade und Speiseeis. Der größte Teil davon jedoch kommt in der Nutztierhaltung zum Einsatz, wo Palmöl häufig als Futtermittel eingesetzt wird. Biologisch gehaltene Tiere werden nicht mit Palmöl gefüttert und so kannst du durch den Kauf von Bioprodukten dazu beitragen, dass der Regenwald mitsamt seiner Artenvielfalt erhalten bleibt.

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Die große Liebe: Kaffee. Wem darf ich danken?

May 7, 2021

by Laura

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Erwärmt sich die Erde weiter wie bisher, könnten wir bald die Hälfte der für den Kaffeeanbau nutzbaren Fläche verlieren. Das sind düstere Zukunftsaussichten für uns Kaffeeliebhaber*innen, vor allem jedoch sind das schlechte Nachrichten für die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, da der Kaffee weltweit Schätzungen zufolge bis zu 80 % von Kleinbauerbetrieben angebaut wird.

Der Kaffeesektor ist mit mehreren Nachhaltigkeitsherausforderungen verbunden, darunter die Ausbeutung von Arbeitskräften (z. B. Zwangs- und Kinderarbeit), niedrige Preise und die Abholzung von Wäldern. Die Ernten sind konzentriert und die Arbeiterinnen haben nur kurze Arbeitsverhältnisse (oft ohne schriftliche Arbeitsverträge oder von Arbeitsvermittlern rekrutiert), was sie anfällig für Ausbeutung, wie Schuldknechtschaft macht. Im Allgemeinen sind die Landarbeiterinnen im Kaffeesektor oft die am wenigsten sichtbaren und unterstützten in den Lieferketten, und viele verdienen mit ihrer Arbeit keinen verlässlichen Lebensunterhalt. Da zudem die an die Bauern und Bäuerinnen gezahlten Preise kontinuierlich gesunken sind, arbeiten viele von ihnen unterhalb der Armutsgrenze.

Mit deinem Kauf faire Arbeitsbedingungen fördern?

  1. Fairtrade-Siegel: Kleinbauern und Kleinbäuerinnen erhalten hier einen garantiert kostendeckenden Preis für ihre Waren, auch wenn die Weltmarktpreise schwanken.
  2. Direkter Handel: Der direkte Handel mit Landwirtinnen, d. h. ohne Zwischenhandelnde, kann höhere Preise für die Erzeugerinnen mit sich bringen. Einige Studien zeigen auch, dass Direkthandelsunternehmen deutlich mehr sozioökonomische Praktiken anwenden.

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Der Fischkonsum und das Ökosystem Meer.

November 3, 2020

by Laura

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Weltweit gelten bereits circa 29% der Fischbestände als überfischt und 60% als maximal genutzt ohne weiteres Steigerungspotential. Darunter leidet vor allem das Meeresökosystem, das durch Bestandminimierung von Fischbeständen aus dem Gleichgewicht gerät.

deforestation

Was bedeutet der Palmöl-Konsum für unsere Tropenwälder?

November 3, 2020

by Laura

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68% des Palmöls weltweit fließt in die Nahrungsmittelproduktion. Der Anbau von Palm(kern)öl geht meist mit der Rodung von Tropenwäldern einher. Jede Minute verlieren wir 30 Fußballfelder des wichtigsten CO2 Filters unserer Erde.

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MSC-Siegel, was steckt dahinter?

May 14, 2021

by Laura

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Das MSC-Siegel (Marine Stewardship Council) ist die Kennzeichnung für zertifizierten Wildfischfang. MSC zertifizierte Fischereien werden grundsätzlich nach drei Grundprinzipien bewertet, um das Siegel tragen zu dürfen. Dazu gehört, dass der Fischbestand in gutem Zustand sein muss, der Lebensraum Meer geschont wird und ein nachhaltiges und wirksames Management betrieben wird. Die Einhaltung dieser Prinzipien gewährleistet zwar einen besseren Standard als nicht zertifizierte Fischprodukte, doch für mehr als 60 internationale Umwelt- und Meeresschutz-Organisationen steht die Glaubwürdigkeit des Marine Stewardship Council zur Debatte.

Kritisiert werden lasche Zertifizierungskriterien sowie ein zu großer Einfluss des Handels und der Industrie. Das Problem sind nicht nur die Fangmethoden und der Beifang, sondern auch schlicht die immer weiter steigende Nachfrage nach Meeresfisch, da bereits 89 Prozent des Meeres über- oder maximal befischt sind.

Das MSC-Siegel schafft derzeit wichtige Anreize für den nachhaltigen Konsum von Fisch, ist jedoch vor allem wirtschaftlich ausgerichtet. NGOs fordern eine Reduktion des Fischkonsums als auch einen ”Gold-Standard” für die nachhaltige Fischerei. Christopher Zimmermann, Leiter des Thünen-Instituts für Ostseefischerei, hält von einem solchen Gold-Standard wenig, da dieser bedeuten würde, dass global nur etwa zwei Prozent der Fischereien zertifiziert werden könnten. Dies lässt erahnen, welches Ausmaß der Nachhaltigkeit-Transformation dem Fischereisektor noch bevorsteht. [1] ,[2],[3]

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Wo kommen meine Garnelen her?

May 14, 2021

by Laura

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Weltweit steigt der Fischkonsum stetig an. Die steigende Nachfrage führt dazu, dass immer mehr Fische in Aquakulturen gezüchtet werden. Die Aquakultur ist mit Steigerungsraten von durchschnittlich neun Prozent seit 1970 der am schnellsten wachsende Zweig in der globalen Ernährungswirtschaft. Rund 50 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte werden inzwischen in Süßwasser- und Meereszuchten erzeugt. Das entspricht fast der Hälfte des weltweit konsumierten Speisefisches.

Die meisten Garnelen kommen aus Aquakulturen in tropischen Gebieten wie Asien, Afrika und Südamerika. Mit der konventionellen Zucht von Garnelen gehen meist ein erhöhter Einsatz von Chemikalien und Antibiotika, verseuchte Abwässer und die Ausbeutung von Arbeiter:innen - vor allem auf asiatischen Garnelenfarmen - Hand in Hand. Um mehr Zuchtfläche zu schaffen, werden zunehmend Mangrovenwälder abgeholzt, welche artenreiche Lebensräume und Kinderstube vieler Fischarten sind. Es wird geschätzt, dass seit 1980 circa ein Drittel der weltweiten Mangrovenwälder verloren gegangen sind.

Wie können Garnelen verantwortungsvoll konsumiert werden? Das Wichtigste ist, dass wir Konsument:innen uns beim Verzehr von Garnelen darüber bewusst sind, dass diese ein Luxusprodukt sind - das sollte sich auch in den von uns verzehrten Mengen widerspiegeln. Wer kurze Transportwege und transparente Produkte fördern möchte, hat die Möglichkeit, Garnelen aus lokalen Bio-Aquakulturen zu beziehen. Generell sollten Verbraucher:innen nur zertifizierte Garnelen kaufen. Am weitesten verbreitet sind das MSC- und ASC-Siegel, welche versuchen, den Großteil des Marktes zu zertifizieren, was mitunter zu sehr niedrigen Standards führt. Biozertifikate haben generell strengere Richtlinien. Sehr zu empfehlen ist das Naturland-Label und das EU-Bio-Siegel.

[1] ,[[2]](https://www.oekolandbau.de/landw

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Wie deine Wahl von unterschiedlichen Fleischsorten das Klima beeinflusst?

May 18, 2021

by Laura

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Wenn du diesen Artikel liest, dann ist es für dich bestimmt nicht überraschend, dass unser übermäßiger Fleischkonsum das Klima negativ beeinflusst. Aber hat jede Fleischsorte die gleichen Auswirkungen auf unsere Umwelt und welchen Unterschied macht es, ob du beim Einkauf zu Lamm, Rind oder Hühnchen greifst?

Bevor ein Stück Fleisch auf unseren Tellern landet, verursacht dieses bereits an unterschiedlichen Orten Emissionen. Angefangen von Pestiziden und Düngemitteln, die für den Tierfutteranbau eingesetzt werden, über Tierzucht und Weidehaltung, Transport, Lagerung, bis hin zu Verarbeitung und Zubereitung des Gerichts. Und auch nach dem Konsum verursacht die Entsorgung von nicht verwendeten Lebensmitteln zusätzlich Emissionen. Die Environmental Working Group (EWG), eine amerikanische Umweltorganisation, hat die Klimabilanz von verschiedenen Lebensmitteln erforscht, in ihrer Studie “Meat Eater´s Guide” veröffentlicht und sie liefert spannende Ergebnisse. Wie du dir sicherlich denkst, schnitten Fleisch und tierische Produkte in der Studie schlechter ab, als pflanzliche Lebensmittel. Was aber überrascht ist, dass unterschiedliche Arten von Fleisch das Klima unterschiedlich stark beeinflussen. Lamm, Rind, Käse und Schwein verursachen die meisten Treibhausgasemissionen und haben wegen ihres hohen Ressourcenverbrauches den schädlichsten Einfluss auf die Umwelt.

Lamm und Rind sind Wiederkäuer und erzeugen durch ihren Verdauungsprozess ständig Methan, welches 21-fach so stark wie CO2 auf das Klima wirkt. Wiederkäuer benötigen außerdem energieintensiveres Futter und erzeugen mehr Mist als Schweine oder Geflügel. Treibhausgasemissionen sind je nach Einsatz und Menge von chemischen Düngemitteln, Treibstoff, Bodenbedingungen und Produktionssystemen unterschiedlich hoch. Biologische Landwirtschaft kann nachweislich die Gesamtemissionen und die Umweltbelastung reduzieren, weshalb Bio-Alternativen in der Studie auch besser abschneiden als konventionelle Tierprodukte. Während Lamm und Rind das Klima am meisten beeinflussen, zeigt Bio-Hähnchen innerhalb der Kategorie Fleisch die geringsten Umweltauswirkungen. 

Ein noch effektiverer Weg, um die Treibhausgasemissionen und Umweltbelastung durch Tierhaltung zu reduzieren wäre jedoch, weniger Fleisch und Milchprodukte zu konsumieren. Gemüse und vor allem Hülsenfrüchte bieten wesentlich umweltfreundlichere Alternativen. Das Ranking aller Produkte der Studie könnt ihr hier genauer anschauen.

Unser Tipp für dich: Versuche doch, deinen wöchentlichen Fleischkonsum zu reduzieren und iss nur noch am Wochenende Fleisch. Greife dann am besten zu biologischen Geflügelprodukten, denn wenn du insgesamt weniger Fleisch kaufst, kannst du dir auch das klimaschonendere Bio-Fleisch eher leisten.  [1], [2], [3]

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Kein Fleisch - keine Proteine?

May 18, 2021

by Laura

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Trugschluss! Ja, Fleisch ist für Menschen eine wichtige Proteinquelle und vor allem Sportler*innen und körperlich aktive Menschen glauben, täglich Fleisch konsumieren zu müssen, um ihren Proteinbedarf zu decken. Es gibt aber jede Menge proteinreiche und leckere Alternativen, unter denen weder Klima noch Tiere leiden müssen. Sogar Patrik Baboumian, der stärkste Mann Deutschlands, ernährt sich vegan.

Linsen, Erbsen, Bohnen, Kichererbsen, und und und…  Hülsenfrüchte sind nicht nur lecker, sondern auch wahre Protein-Heroes! Linsen haben pro 100 Gramm einen höheren Proteingehalt als dieselbe Menge Rindfleisch [1]. Und sie sind dabei deutlich klimaschonender, denn für die Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden durchschnittlich 15 Kilogramm CO2 ausgestoßen, während für dieselbe Menge an Linsen nur 0,7 Kilo emittiert werden [3] [5].  Keine Sorge - das bedeutet nicht, dass du dich nur noch von Linseneintöpfen und Erbsensuppe ernähren musst, denn Hersteller verwenden zermahlene Hülsenfrüchte beispielsweise auch für die Herstellung von Burger-Patties oder um ähnliche Fleischersatzprodukte herzustellen. Bei der Produktion von pflanzlichen Fleischersatzprodukten entstehen im Vergleich zu Rindfleisch bis zu weniger als ein Zehntel der Treibhausgase sowie ein Vielfaches geringerer Wasser- und Flächenverbrauch [6].

Weitere Alternativen bietet uns die Sojabohne, die mit dem Proteingehalt von Fleisch locker mithalten kann. Tofu ist vielseitig einsetzbar und du kannst ihn gekocht, gebraten oder frittiert deine Gerichte aufpeppen lassen. Noch etwas weniger populär sind hierzulande bislang Seitan oder Jackfruit. Seitan besteht aus Weizeneiweiß und kann in der Zubereitung noch etwas fleischähnlicher sein als Tofu. Die Jackfruit hat in Asien ihren Ursprung und ist vor allem aufgrund ihrer faserartigen Struktur als Fleischersatz beliebt, da sie Marinaden gut aufnehmen kann.  Viele Fleischersatzprodukte basieren auch auf Getreide, wie Dinkel oder Grünkern und können so beispielsweise faschierte Laibchen ersetzen und gleichzeitig Wasserressourcen schonen [2]. 

Während ein Kilogramm Fleisch einen durchschnittlichen Wasserverbrauch von 16.000 Litern hat, verbraucht dieselbe Menge Getreide lediglich 1.350 Liter Wasser [4]. Auch Nüsse und Saaten sind sehr wertvolle Proteinquellen, auch wenn sie sich weniger als Fleischersatzprodukte eignen.

Sind pflanzliche Proteine eine gute Alternative zu Fleisch? 

Ja! Pflanzliche Proteine können die Eiweiße, die Fleisch als Nahrungsmittel so wertvoll macht, gut ersetzen. Dazu ist es wichtig, dass du unterschiedliche Pflanzenproteine kombinierst und auch Nährstoffe, wie Eisen, Zink oder Vitamine auf andere Weise zu dir nimmst [2].

Unser Tipp für dich: Probier es doch bei deinem nächsten Einkauf einfach mal aus und greife statt in die Fleischauslage zu einem proteinreichen Ersatzprodukt, wie Tofu! Den kannst du beim Kochen genauso verwenden wie Fleisch, ohne am Rezept viel abändern zu müssen. [1],[2], [3], [4], [5], [6]

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Was hat mein Konsum von rotem Fleisch mit dem Klimawandel zu tun?

May 21, 2021

by Laura

from inoqo

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Und was ist überhaupt rotes Fleisch? Dazu zählen Rind, Schwein, Lamm, Schaf und Kaninchen, während mit weißem Fleisch Geflügel gemeint ist [4]. Wir Österreicher:innen konsumieren mit über 65 kg pro Kopf und Jahr überdurchschnittlich viel Fleisch. Die dadurch entstehenden klimatischen Auswirkungen setzen sich aus verschiedenen Bereichen zusammen und sind nicht für jedes Fleisch gleich hoch [1].

In Österreich macht der Konsum von Fleisch zwar “nur” 9 % unserer gesamten Ernährung aus, ist aber mit 43 % für fast die Hälfte der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen verantwortlich [1]. Wie kann das sein?

Die Produktion von Fleisch bedeutet einen enormen Flächenverbrauch. Weltweit beansprucht Tierhaltung nahezu 70 % der landwirtschaftlichen Fläche. Österreich muss auf Flächen im Ausland zurückgreifen, um den Fleischbedarf der Konsument:innen zu decken. Der Grund für diesen Flächenverbrauch liegt in der Tierfütterung und spielt vor allem bei großen Tieren, wie Rindern eine wichtige Rolle. Logisch - größeres Tier bedeutet einen höheren Futterbedarf. Vor allem Milchkühe brauchen viel Futter, da sie zusätzlich Milch produzieren müssen [2]. Daher wird Soja häufig aus Brasilien und Argentinien importiert, wo für die landwirtschaftlichen Flächen oft tropische Regenwälder gerodet werden [3].

Methan - ist das nicht das Zeug, das Kühe ausrülpsen? Ja, so oder so ähnlich. Mit der Nutztierhaltung werden neben CO2 auch andere klimaschädliche Gase, wie Methan und Lachgas ausgestoßen. Methan hat eine 21-mal so starke Klimawirkung wie CO2 und entsteht bei der Verdauung von Wiederkäuern, wie Rindern oder Schafen. Lachgas, welches sich 310-mal so stark wie CO2 auf das Klima auswirkt, wird unter anderem von Böden freigesetzt, die zuvor gedüngt wurden oder entsteht durch das Austragen von Mist [1]. Nicht alle Tiere erzeugen die gleiche Menge an schädlichen Gasen. So gehen 87 % aller Methan- und Lachgasemissionen auf die Rinderhaltung zurück [2]. CO2 Emissionen entstehen in diesem Kontext hauptsächlich durch die Umwandlung Grünland in Ackerflächen und durch Transport, Lagerung, Verarbeitung und Verpackung der Fleischprodukte [1].

Der Fleischkonsum ist also vor allem wegen seines Übermaßes so klimaschädlich. Die zugrundeliegende Nutztierhaltung geht mit großem Flächenverbrauch und dem Ausstoß klimaschädlicher Gase in der Landwirtschaft einher. Vor allem rotes Fleisch trägt dazu bei, dass 43 % der ernährungsbedingten Treibhausgase aus dem Sektor Fleisch kommen [1].

Unser Tipp für dich: Mit unserem Fleischkonsum haben wir einen großen Hebel und Einfluss auf das Klima. Versuche doch erstmal, auf Wurstwaren zu verzichten und lass Fleisch somit mehr und mehr aus deinem Alltag verschwinden. Neben Wurst gibt es tolle Alternativen und Aufstriche für deine nächste Jause - und für´s Klima! [1], [2], [3], [4]

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